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Whisker Fatigue

Was ist eigentlich Schnurrhaarstress bei Katzen?

Ihre Katze will plötzlich vom Boden (fr)essen und holt deshalb das Futter aus dem Napf? Und diese Unordnung finden Sie jetzt jeden Tag vor? Dann ist wahrscheinlich ein bereits ausgeprägter Schnurrhaarstress schuld daran. Denn für die meisten Katzen ist eine übermäßige Stimulation ihrer Schnurrhaare äußerst unangenehm.

Die Schnurrhaare im Gesicht Ihrer Katze sind nämlich äußerst sensible Sinnesorgane. Mit ihnen sammeln Katzen vielfältige Informationen über ihre nähere Umgebung.

Das Katzenschnurrhaar (die sogenannte Makrovibrisse) besteht aus Keratin, demselben Stoff, aus dem unsere Haare bestehen. Genau wie Ihre Haare haben Katzenschnurrhaare selbst kein Gefühl. Gleichwohl übermitteln sie permanent eine enorme Menge an sensorischen Informationen.

Jeder einzelne Schnurrhaarfollikel (als Haarfollikel bezeichnet man die Strukturen, welche die Haarwurzel umgeben und dadurch das Haar in der Haut verankern) einer Katze kann mit bis zu 200 Neuronen verbunden sein, und eine Überstimulation des Schnurrhaars oder „Schnurrhaarmüdigkeit“ bzw. „Schnurrhaarstress“ ist deshalb ein echtes Problem. Da die Informationsübertragung der Schnurrhaare ständig geschieht ist es nur logisch, dass eine übermäßige Beanspruchung zur Ermüdung derselbigen führen kann.

Doch was genau ist denn nun Schnurrhaarermüdung bzw. Schnurrhaarstress?

Unter Schnurrhaarstress versteht man eine übermäßige Empfindlichkeit der Schnurrhaare, wenn sie stimuliert werden – also mit irgendetwas in Berührung kommen. Dies ist für Katzen ausgesprochen unangenehm. Stellen Sie sich Schnurrhaarmüdigkeit bzw. Schnurrhaarstress einfach als eine Informationsüberflutung vor, die Ihre Katze richtig stresst. Katzenschnurrhaare sind nämlich so empfindlich, dass sie selbst subtile Veränderungen in Bewegung und Druck erkennen können.

Die Ermüdung der Schnurrhaare wird durch permanent wiederkehrenden Druck auf die Schnurrhaare verursacht. Das ständige Abfeuern der Neuronen überreizt Ihre Katze. Die Hauptursache hierfür sind ungeeignete Futter- und Wassernäpfe. Nämlich solche, die schmal sind und einen hohen – womöglich sogar senkrechten Rand – haben. Sie können sich vorstellen, da die Schnurrhaare von Katzen solch sensible Tastorgane sind werden jedes Mal, wenn sie mit dem Rand des Napfes in Kontakt kommen, Unmengen von Nachrichten an das Gehirn gesendet.

Diese enorme Flut an Informationen kann Ihre Katze erheblich stressen und schließlich zu Schnurrhaarmüdigkeit oder Schnurrhaarstress führen.

Sie werden sich nun fragen, ob denn Katzen nicht eigentlich ständig mit ihren Schnurrhaaren irgendwo anstoßen bzw. mit irgendwas in Berührung kommen? Die erstaunliche, aber einfache Antwort lautet: Nein. Durch die Wahrnehmung sich ändernder Luftströmungen in der Umgebung von Objekten ist eine Berührung dieser gar nicht erforderlich, damit die Katze merkt, dass da etwas ist. Und das, bei völliger Dunkelheit. Selbst wenn Katzen ihre Backen mit Absicht an etwas reiben, um etwas mit ihrem Duft zu markieren, oder sich putzen, werden die Schnurrhaare weggeklappt.

Aber wie gesagt, es gibt jedoch die eine Situation, bei der die Schnurrhaare dauernd bzw. oft anstoßen und das ist eben beim Fressen aus einem zu schmalen Napf mit zu hohem, steilem Rand. In jedem Fall ist es für die allermeisten Katzen äußerst unangenehm.


Warum haben Katzen eigentlich Schnurrhaare?
Sie sind hier: Was ist eigentlich Schnurrhaarstress bei Katzen?
Was verursacht bei Katzen Schnurrhaarstress?
Anzeichen für Schnurrhaarstress bei Katzen
So lässt sich Schnurrhaarstressbei Katzen vermeiden