Empfehlungen zur Aufnahme von Flüssigkeit
Empfehlungen zur Aufnahme von Flüssigkeit bei Katzen
Mindestens genauso wichtig für ein langes, gesundes Katzenleben ist neben einer katzengerechten Ernährung eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme Ihrer Katze. Doch Nassfutter oder das Fleisch vom Metzger enthalten kein Blut und Trockenfutter sogar nur sehr wenig Feuchtigkeit. Dazu kommt noch: Die meisten Katzen trinken viel zu wenig. Oft sind gesundheitliche Schäden die Folge.
Im Gegensatz zu Menschen oder auch beispielsweise Hunden haben Katzen kein ausgeprägtes Durstgefühl. Ursächlich hierfür dürfte ihre Abstammung von der Afrikanischen Wildkatze, der Falbkatze, sein. Diese kommt, laut heutigem Kenntnisstand, höchstwahrscheinlich längere Zeit ohne Wasser aus und nimmt Flüssigkeit wohl größtenteils über ihre Beutetiere auf.
Zunächst einmal muss man wissen wieviel eine Katze eigentlich trinken sollte. Allerdings gehen die Angaben hierfür doch relativ weit auseinander. Sie reichen von 40-50 bis 70-80 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Am besten wir bewegen uns im Bereich der goldenen Mitte. Nicht zuletzt wird die benötigte Flüssigkeitsmenge ja auch stark durch verschiedene Faktoren, wie beispielsweise das Aktivitätslevel oder die Umgebungstemperatur, beeinflusst. Insbesondere bei Katzen die hauptsächlich Trockenfutter bekommen, fehlt ein großer Anteil Flüssigkeit, der normalerweise über die Nahrung aufgenommen wird. Eine durchschnittliche, erwachsene Katze wiegt zwischen 4 und 5 Kilogramm und muss dementsprechend ca. 270 ml Wasser – also etwas mehr als eine Tasse – täglich aufnehmen. Nassfutter enthält im Durchschnitt 50-80%, wohingegen Trockenfutter nur ca. 10% Flüssigkeit enthält. Daraus lässt sich nun ganz einfach berechnen, wieviel Ihre Katze zusätzlich zur erhaltenen Menge Futter trinken sollte. Sollte. Allerdings sind viele Katze schlichtweg trinkfaul und das ist ein echtes Problem. Wie bereits erwähnt, insbesondere bei Trockenfuttergabe. Zur Verdauung wird Wasser benötigt, deshalb entzieht Trockenfutter dem Körper der Katze sogar zusätzlich Wasser.
An dieser Stelle will noch erwähnt sein, dass – sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht – Albanine & Knuffl® grundsätzlich gegen Trockenfutter als Hauptfuttermittel ist. Trockenfutter sollte nur ab und zu für Zähne und Kiefer gegeben werden. In freiere Wildbahn gibt es nicht wirklich viel Trockenfutter – kann es also artgerecht sein? Als gelegentlicher Knochen-knack-Ersatz für Kiefer und Zähne ist es allerdings absolut o.k. – wenn es denn hochwertig ist.
Es gibt also durchaus medizinische Gründe, warum eine Katze fast ausschließlich Trockenfutter bekommt. Dann sollte man aber wirklich genauestens darauf achten, dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.
Doch glücklicherweise gibt es Möglichkeiten bzw. Tricks Ihre Katze zum Trinken zu animieren. Einen Gold-Standard gibt es wohl nicht, aber mehrere Möglichkeiten.
Der wohl wichtigste Ansatzpunkt ist die Trinkschale:
1. Sie sollte einen ausreichenden Durchmesser haben, damit die Schnurrhaare Ihrer Katze beim Trinken den Rand nicht berühren. Denn das, mögen Katzen überhaupt nicht.
2. Sie sollte großvolumig sein, um das Wasser möglichst lange schön frisch und kühl zu halten.
3. Sie sollte aus Glas, Porzellan oder Steinzeug bestehen. Plastik, Metall, Steingut/Ton oder ähnliches sind aus verschiedenen Gründen nicht zu empfehlen
Des Weiteren ist die Anzahl der Trinkschalen im Haus oder in der Wohnung mit von entscheidender Bedeutung. Viele Katzen werden deutlich stärker zum Trinken animiert, wenn im Haus bzw. der Wohnung – bei Freigängern auch draußen -mehrere Trinkschalen vorhanden sind.
Auch wo die Trinkschalen stehen, kann eine Rolle spielen. Direkt neben der Katzentoilette ist wohl eher keine so gute Idee. Erhöht hingegen, beispielsweise auf einer Kommode (mit der passenden Unterlage), kommt bei vielen Katzen gut an. Auch sollte es, wenn möglich, ein ruhiger Ort sein. So fühlt sich die Katze ungestört und sicher.
Wenn das noch nichts hilft, kann man auch versuchen die Trinkschalen einfach mal nicht frisch zu befüllen – einige Katzen bevorzugen abgestandenes Wasser. Andere wiederum lieben Regenwasser, auch das ist einen Versuch wert.
Zusätzlich kann man das Wasser auch ein wenig aromatisieren, um es schmackhafter für die Katze zu machen. So kann man dem Wasser kleine Mengen einer ungesalzenen Fleischbrühe, ungesalzenen Thunfischwassers oder laktosefreier Milch zugeben.
Auch fließendes Wasser ist eine Option. Viele Katzen lieben das. Sei es der Wasserhahn oder ein Trinkbrunnen. Was den Trinkbrunnen angeht, so hat sich jedoch gezeigt, dass die meisten Katzen einen Napf klar bevorzugen. Auch gibt es Katzen, die Angst vor einem Brunnen haben. Als zusätzliche Trinkquelle zu mehreren Trinkschalen ist ein Trinkbrunnen eventuell zu empfehlen. Denn viele Katzen sind neugierig, manche spielen sogar gerne mit fließendem Wasser und nehmen so unbewusst über das Spielen zusätzlich etwas Wasser auf.
Wenn das alles immer noch nichts hilft, können Sie sogar erwägen, die Nassfuttermahlzeiten Ihrer Katze mit etwas lauwarmem Wasser oder ungesalzener Fleischbrühe „anzureichern“. Besprechen Sie dies jedoch zuerst mit Ihrer Tierärztin bzw. Ihrem Tierarzt.
Anmerkung: Achten Sie bitte immer auf ungechlortes Wasser. In Städten mit gechlortem Wasser ist stilles Wasser für Menschen (natriumarm, babytauglich) oder Regenwasser die bessere Wahl.
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Katzengerechte Ernährung besteht jedoch nicht nur aus hochwertigem Futter, sondern sie beginnt neben dem passenden Futterteller mit der passenden Trinkschale. Mit unserem Premium Essgeschirr für Katzen vermeiden Sie den für Ihre Katze äußerst unangenehmen Schnurrhaarstress. Außerdem stellen Sie sicher, dass das lebensnotwendige Nass immer in der zu Ihrer Katze passenden Trinkschalengröße, dem bestmöglichen Trinkschalen-Material, der optimalen Trinkschalenform für Katzen und in einer absolut katzenfreundlichen Farbe serviert wird. Albanine & Knuffl® wünscht Ihrer Katze Bon Appetit! 😊
ACHTUNG: Besprechen Sie alle Ernährungsumstellungen zunächst mit Ihrer Tierärztin bzw. Ihrem Tierarzt und/oder mit Ihrer Tierheilpraktikerin bzw. Ihrem Tierheilpraktiker, da beispielsweise Nassfutter und Trockenfutter unterschiedliche Arten von Nährstoffen enthalten können. Ebenso kann der Kaloriengehalt stark variieren.
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